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Autor Thema: Quentin Tarantino  (Gelesen 7775 mal)

Cassiopeia

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #45 am: 07. Oktober 2009, 15:19:08 »
Aber den Burger gibt es ja jetzt schon sehr häufig. Mit Putenfleisch und Ananas. Son Frauenburger..

Wieso is das denn ein Frauenburger?! Männer mögen wohl kein Putenfleisch? ^^ Klingt doch gut, sowas wie n Hawaii-Burger :D

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #45 am: 07. Oktober 2009, 15:19:08 »

Offline Lillium

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #46 am: 07. Oktober 2009, 20:49:25 »
chrchr ;D cool ^^
hab ich auch noch nciht gehört das er die marken un so alle erfindet . . .
muss ich mal drauf achten ^^
Du hast echt völlig kaputte Freunde sage ich dir . . . .  aber gelenkig

flimmerstunde

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #47 am: 08. Oktober 2009, 10:19:41 »
Natürlich kann man mehr Worte über Tarantino schreiben. Ich halte ihn aber einfach für komplett überbewertet und wollte dem nicht noch Vorschub leisten...

Offline Smoke

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #48 am: 08. Oktober 2009, 10:26:52 »
Natürlich kann man mehr Worte über Tarantino schreiben. Ich halte ihn aber einfach für komplett überbewertet und wollte dem nicht noch Vorschub leisten...

Magst du das genauer erläutern?
"Make a remark!", said the Red Queen, "It´s ridiculous to leave all the conversation to the pudding!"

smooth

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #49 am: 08. Oktober 2009, 10:29:58 »
Naja.. ich akzeptiere jeden der Tarantino oder seine Filme nicht mag, ist ja Geschmackssache.. aber als überbewertet empfinde ich ihn jedenfalls nicht, könnte man aber natürlich.. da er so arg gehypt wird.

Aber es gab ein paar Sprüche, besonders in PF da musste ich mich schon kringeln.. wie man auf sowas kommt.
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2009, 10:06:26 von smooth »

Offline zagnut

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #50 am: 08. Oktober 2009, 11:15:49 »
ganz mein Reden - gibt einige Dialoge die suchen Ihresgleichen...

siehe Zitat in smooths Signatur

smooth

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #51 am: 08. Oktober 2009, 12:59:19 »
Ja *g* oder in P.F: Schweine sind schmutzige Tiere *lach* so geil!

Lowpass

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #52 am: 20. Juni 2011, 08:37:10 »
Nachdem gestern Kill Bill - Volume 1 auf Pro7 lief und ich da mal wieder reingeschaut habe (seit er im Kino lief habe ich ihn nicht mehr gesehen), glaube ich nun in Worte fassen zu können, was mich an Tarantinos Filmen stört.

Vor langer Zeit hat mir mal jemand gesagt, dass Amerikaner Filme ganz anders schauen als wir. Für sie ist alles viel mehr einfach nur Entertainment. Es geht in erster Linie um das Vergnügen und nicht etwa darum, sich in irgendeiner Art und Weise in die Charaktere zu versetzen und mit ihnen mitzufühlen.
Völlig unabhängig davon, ob diese Aussage stimmt (und völlig unabhängig von der Diskussion, ob Pauschalturteile sinnvoll sind), ist es wohl genau das, wie Tarantinos Filme bei mir angekommen: alles ist nur Entertainment, alles ist nur Spaß.

Das ist ja erstmal nichts Negatives - wieso sollte ein Film nicht einfach nur unterhalten.
Aber im Zusammenhang mit der Art der Filme die er macht und vor allem mit den Filmen und Regisseuren, die er zitiert, referenziert oder vielleicht sogar imitiert, wird es für mich störend, ja teilweise wohl sogar nervend.
Seine Filme sind keine Persiflagen, sondern wohl eher als Hommagen gedacht - aber wenn man große Regisseure wie z.B. Sergio Leone zitiert oder wie im Falle von Kill Bill praktisch die traditionelle Filmindustrie eines ganzen Landes (Japan) und dies auf dieser ur-amerikanische Entertainment und Nothing but fun-Schiene macht, dann wirkt das auf mich beleidigend. Auch wenn ich nicht glaube, dass es Tarantinos Absicht ist, so zieht er in meinen Augen seine Vorbilder ins Lächerliche, indem er ihre Stilmittel nutzt, um ein pures Unterhaltungsprodukt zu schaffen. Für mich ist es, als ob er damit sagen würde: ach, sowas kann man doch sowieso nicht ernst nehmen!

Aber meiner Meinung nach (und wissen kann ich es natürlich nicht), haben Leute wie Leone ihre Filme aber durchaus ernst genommen und wollten, dass man z.B. in eine andere Zeit versetzt wird und in eine Welt eintaucht und nicht einfach nur Popcorn-schlingend vor der Leinwand sitzt und die ganze Zeit vergnüglich lacht.

Offline Ezekiel2517

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #53 am: 20. Juni 2011, 12:43:21 »

Völlig unabhängig davon, ob diese Aussage stimmt (und völlig unabhängig von der Diskussion, ob Pauschalturteile sinnvoll sind), ist es wohl genau das, wie Tarantinos Filme bei mir angekommen: alles ist nur Entertainment, alles ist nur Spaß.

well, ja ... natürlich ... kill bill ist tarantinos version all der exploitation filme, die er so sehr liebt.
Es ist pure, energiegeladene genreunterhaltung auf handwerklich höchstem niveau ...
und ja in diesem fall soll das auch spaß sein ...

Zitat
Seine Filme sind keine Persiflagen, sondern wohl eher als Hommagen gedacht - aber wenn man große Regisseure wie z.B. Sergio Leone zitiert oder wie im Falle von Kill Bill praktisch die traditionelle Filmindustrie eines ganzen Landes (Japan) und dies auf dieser ur-amerikanische Entertainment und Nothing but fun-Schiene macht, dann wirkt das auf mich beleidigend. Auch wenn ich nicht glaube, dass es Tarantinos Absicht ist, so zieht er in meinen Augen seine Vorbilder ins Lächerliche, indem er ihre Stilmittel nutzt, um ein pures Unterhaltungsprodukt zu schaffen. Für mich ist es, als ob er damit sagen würde: ach, sowas kann man doch sowieso nicht ernst nehmen!

also da kann ich absolut nicht zustimmen. ich weiss nicht, was daran beleidigend wirken soll ??
er liebt ja all diese Filme (ums untertrieben auszudrücken) und zollt ihnen auf diesem weg respekt...
er wäre der letzte, der diese ins lächerliche ziehen würde und er würde daran auch niemals denken, leute wie leone (the good, the bad and the ugly ist ja sein absoluter lieblingsfilm) sind götter für ihn... allein wenn man ihn reden hört, mit welcher begeisterung und überzeugung er dabei ist ...
so kann ich selbst aus dieser distanz sagen, dass ich weiss, dass hier niemand ins lächerlich gezogen wird/gezogen werden soll ... ;)

Zitat
Aber meiner Meinung nach (und wissen kann ich es natürlich nicht), haben Leute wie Leone ihre Filme aber durchaus ernst genommen und wollten, dass man z.B. in eine andere Zeit versetzt wird und in eine Welt eintaucht und nicht einfach nur Popcorn-schlingend vor der Leinwand sitzt und die ganze Zeit vergnüglich lacht.

wie gesagt, auch wenn er (nicht nur) hier zB ständig leone usw zitiert ... ist speziell kill bill ja immer noch eine ganz andere art von film, die ja keineswegs ernsthaftigkeit verkörpert ...
nur weil er dutzende referenzen zu anderen filmen macht, heisst das ja nicht, dass sein film den charakter dieser filme annehmen muss.



Lowpass

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #54 am: 20. Juni 2011, 13:41:25 »
er liebt ja all diese Filme (ums untertrieben auszudrücken) und zollt ihnen auf diesem weg respekt...
er wäre der letzte, der diese ins lächerliche ziehen würde und er würde daran auch niemals denken, leute wie leone (the good, the bad and the ugly ist ja sein absoluter lieblingsfilm) sind götter für ihn...
Ich habe ja auch ausdrücklich geschrieben dass ich nicht glaube, dass es seine Absicht ist. Davon bin ich überzeugt und dass er mit Herz und Seele Filmemacher ist, glaube ich sofort.
Aber Filme wie Kill Bill vermitteln mir den Eindruck, dass für Tarantino das alles nur ein riesiges Vergnügen und nicht mehr ist - als würde er (ohne böse Hintergedanken) implizieren, dass es auch seinen Vorbildern schlussendlich nur um das oberflächliche Vergnügen gegangen ist.
Er nimmt die Stilmittel und macht daraus ur-amerikanisches Kino. Er assimiliert und gleichzeitig absorbiert er jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit, ohne allerdings eine Komödie daraus zu machen und ich vermute, dass er diesen Anspruch auf Ernsthaftigkeit der Originale gar nicht wahrnimmt.
Darum fehlt meiner Meinung nach dem Endprodukt etwas - Ich spüre nur die Begeisterung dafür, die Leute zu unterhalten und keinerlei ernsthafte Absicht. Dabei geht es aber nicht darum, irgendeinen tiefgründigen Film zu machen. "The good, the bad and the ugly" ist ja auch kein tiefschürfender Film. Aber dennoch glaube ich zu spüren, dass die Macher dieser Klassiker es ernst gemeint und nicht nur Spass gemacht haben...
schwierig zu erklären...

Und das soll ja auch keine Verurteilung sein - sondern meine Gedanken dazu, warum ich viele seiner Filme nicht mag, obwohl sie ja handwerklich gut gemacht sind.

Offline 35mm

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #55 am: 27. Juni 2011, 20:57:59 »
Ich glaube bei Tarantinos Filmen merkt man einfach dass dort ein richtiger Film-Freak dahinter ist der in seiner Jugend einfach zu viel TV schauen konnte. Der Typ ist ein Filmlexikon auf zwei Beinen, und das spürt man auch in seinen Filmen.

Viele seiner Streifen tragen Züge oder Anspielungen auf Klassiker aus allen Genres, dazu immer wieder gute und sehr
unterhaltsame Dialoge. Der Cast ist auch meistens sehr passend, der Soundtrack auch meistens überzeugend.

Es sind Filme von einem Filmliebhaber der sich einfach das zusammendreht was in seinem Hirn gerade Sinn macht.


Mann kann Ihn lieben oder eben nicht, aber schlecht sind die Filme auf keinen Fall.

Offline B

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Re: Quentin Tarantino
« Antwort #56 am: 07. Juli 2011, 15:21:06 »
heute auf arte: Sasori um 23:40
warum hier?
weil:
"Die japanischen 'Sasori'-Filme vereinten Anfang der 70er-Jahre Softpornotrash mit künstlerischem Anspruch und waren Vorbild für Quentin Tarantinos 'Kill Bill'."
(http://derstandard.at/1308680588440/Abseitiges-auf-Arte-Sexploitation-in-Serie-Lasst-die-Maenner-winseln)
"Horcht, ich glaub, ich riech was."

Offline RoloTomassi88

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Meine Meinung zu Tarantino
« Antwort #57 am: 07. November 2013, 10:24:19 »
Tarantino kann man eigentlich wirklich nur mögen, er ist immerhin für mindestens einen der wirklich besten filme verantwortlich: "Pulp Fiction". Bei einem neulichen durchgucken von Pulp habe ich festgestellt, dass in der "Gold Watch Story" viele Themen aus diesem Teil sehr gut visuell repräsentiert sind z.B. tauchen in dem Pfandleiheladen viele Uhren auf, Butchs Mantel ist golden, der Fernsehfilm von dem Butch geweckt wird hat Kriegsgefangenenlagermotive (Zäune, Motorräder ect.) ect. Und das ganze Segment ist eigentlich eine große parabel darauf, was Butchs Vorfahren durchmachen mussten.

Auch andere Filme von Tarantino haben solche sehr gut visuell repräsentierten Inhalte (Reservoire Dog's: z.B. der Silver Surfer), mit "Inglourious Basterds" hat sich Tarantino finde ich etwas an der schwere des Themas übernommen, Django Unchained hat er dann aber überraschend gut gehandelt.

Das einzig negative was ich über Tarantino sagen kann ich eigentlich nur das er sich nicht wirklich entwickelt hat, die Dialoge klingen immer gleich und mit Pulp Fiction hat er scheinbar schon in den neunzigern seinen Zenith erreicht. Enttäuschen tut er mich allerdings nie.

In diesem Sinne Rolo out.

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Meine Meinung zu Tarantino
« Antwort #57 am: 07. November 2013, 10:24:19 »

 

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