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Autor Thema: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?  (Gelesen 2812 mal)

Offline Jerry

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"Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« am: 01. Oktober 2010, 08:38:12 »
Hallo,

geht Euch das auch so? Ihr habt ein total spannendes Buch verschlungen, findet heraus, dass die Story auch verfilmt wurde (oder noch heftiger: Ihr habt vor Jahren ein Buch gelesen und jetzt kommt die Story erst aktuell als Film ins Kino) - und dann müsst Ihr feststellen, dass es gehörige Diskrepanzen zwischen Buch und Film gibt.

Das entschuldigen die Filmemacher dann gern mit der Bezeichnung "Nach dem Roman von..." oder - dann wird es schon abstrakt - "nach Motiven von..."

Oft genug kommt dabei etwas heraus, was das Vorbild lediglich einkürzt, damit es überhaupt in 90-120 Minuten Film untergebracht werden kann. Selbst über die Publikumsfreundliche Änderung von Personennamen kann man ja noch reden. Ärgerlich wird's aber, wenn die Handlung zugunsten von Effekthascherei oder aufgrund von "künstlerischer Freiheit" deutlich abgeändert wird.

Ein für mich recht deutliches Beispiel ist die Verfilmung von "Das Jesus-Video" von Andreas Eschbach. Ohne Zweifel ist ein spannender Zweiteiler daraus geworden, und auch die Action-Szenen haben durchaus ihren Reiz. Dennoch weicht das Drehbuch von der Romanvorlage z.T. eklatant ab, und einiges von der Tiefgründigkeit des Buches bleibt dabei auf der Strecke. Was dabei herauskommt, wenn man einen "dicken Wälzer" weitestgehend buchstabengetreu verfilmen will, sehen wir ja bei Harry Potter Teil 7 - und selbst da müssen Zugeständnisse an die Laufzeit und die technischen Möglichkeiten gemacht werden.

Ich find's einfach schade, dass sich nicht nur Hollywood sondern Filmschaffende überall sehr schwer damit tun, einen guten Kompromiss zwischen Filmlänge und Veränderung der literarischen Vorlage zu finden. Dabei habe ich im übrigen auch das Gefühl, dass das - je neuer ein Film ist - noch schlimmer wird.

Wie sind Eure Erfahrungen? Oder ist Euch das am Ende gleich, weil Euch die Vorlagen eh nicht interessieren?

LG
Jerry
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"Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« am: 01. Oktober 2010, 08:38:12 »

Lowpass

  • Gast
Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #1 am: 25. Juli 2011, 10:44:44 »
Das unterschiedliche Erlebnis von Film und Buch kenne ich in verschiedenen Formen:

  • 1. Buch gefallen, Film auch
  • 2. Buch gefallen, von der Verfilmung enttäuscht
  • 3. Buch hat nicht gefallen, Verfilmung aber schon
  • 4. Film hat gefallen, Buch ebenfalls
  • 5. Film hat gefallen, vom Buch enttäuscht

..was es tatsächlich glaube ich nicht gab ist, dass ich den Film schlecht fand und dann nachher das Buch gelesen habe.

1. Buch gefallen, Film auch
Der Herr der Ringe - ich habe die Bücher einige Jahre vor der Verfilmung gelesen und mochte sie sehr - insbesondere der erste Teil. Die Verfilmung halte ich für durchaus gelungen. Einiges hätte ich gerne anders gehabt, aber bei vielem hätte ich nicht gedacht, dass es sich so genial umsetzen lässt (z.B. der Balrog, die Olifanten und die Ents) oder habe zum Teil noch nichtmal damit gerechnet, dass es überhaupt vorkommt (z.B. Details wie die Drachen-Feuerwerks-Rakete).
Die Kostüme und Kulissen waren schlichtwegs grandios. Verschiedene grobe Änderungen an der Story konnte ich nach Durchsehen der Specials nachvollziehen (z.B. die Verbündung der Elben mit den Menschen in Helms Klam, die ich zuerst gehasst habe!)
Harry Potter - ich bin zwar kein Fan von den Büchern, habe aber die ersten sechs Teile in Originalsprache gelesen und fand sie ganz ok. Die Verfilmungen sind ziemlich gut gelungen. Schade ist, dass der Krimi-Aspekt der ersten Teile ziemlich verloren ging, aber dafür zeigen sie viele der fantastischen Details, die Harry Potter schlussendlich zu dem macht was es ist.

2. Buch gefallen, von der Verfilmung enttäuscht
Das schlimmste ist wohl Es. Einfach furchtbar, was aus diesem Buch gemacht wurde. Das waren keine Kürzungen der Geschichte, sondern eine Verstümmelung.

3. Buch hat nicht gefallen, Verfilmung aber schon
Ich fand das Buch Friedhof der Kuscheltiere grausam öde und langweilig. Ich war völlig erstaunt, was für ein Film daraus entstanden ist - ohne tatsächlich wesentlich von der Handlung abzuweichen, hat man die spannenden Teile extrahiert und zu einem ziemlich guten Film zusammengebaut (jedenfalls empfand ich das damals so).

4. Film hat gefallen, Buch ebenfalls
Ich mochte den Film Die unendliche Geschichte sehr - und als ich dann das Buch gelesen habe, war ich komplett begeistert. In dieser Reihenfolge scheint es zu funktionieren - hätte ich erst das Buch gelesen, würde ich den Film wahrscheinlich hassen.
Running Man fand' ich super und habe dann das Buch von Richard Bachman alias Stephen King gelesen: beides gut, aber hat abgesehen von der Grundidee nicht viel miteinander zu tun.

5. Film hat gefallen, vom Buch enttäuscht
Ja, sogar das hat es gegeben. The Stand - Das letzte Gefecht von Stephen King wurde mal als TV-4-Teiler umgesetzt, den ich richtig gut fand.
Daraufhin habe ich mir die (ungekürzte) Buch-Ausgabe mit 1400 Seiten gekauft, gelesen... und mich fast zu Tode gelangweilt. Zudem vermittelte mir der Film eine Stimmung, die das Buch mir so nicht hat vermitteln können. Schade.


Das sind die, die mir auf Anhieb eingefallen sind...

Zur eigentlichen Thread-Frage:
Ich finde, dass man sich bewusst sein sollte, dass Buch und Film zwei komplett unterschiedliche Medien sind, die unterschiedlich funktionieren und bei denen man nicht beliebig vom einen ins andere übertragen kann.
Dabei spielt sicher die Länge eine Rolle, aber eben auch, dass man manche Dinge im Film nicht so glaubwürdig darstellen kann wie in einem Buch (z.B. Faramirs Verhalten im Herr der Ringe - im Film wäre es kaum glaubwürdig gewesen, dass er dem Ring so gut widerstehen kann).
Es muss meiner Meinung nach unbedingt erlaubt sein, dass man von der Vorlage abweichen darf - nur sollte man das im Sinne der Vorlage tun und nicht für Effekthascherei. Das braucht aber viel Fingerspitzengefühl, das vielen Filmemachern anscheinend fehlt.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2011, 10:48:36 von Lowpass »

Offline Dude

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #2 am: 25. Juli 2011, 12:28:28 »
Was mir spontan einfällt: habe letztens "True Grit" von Charles Portis gelesen...

Dem Buch geb ich, wie dem Film, 7 Punkte.

Der Klassiker ist natürlich Shining. Sowohl Buch als auch Film sind sehr gut.

smooth

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #3 am: 25. Juli 2011, 13:22:52 »
Oh ja da hab ich auch so einiges gelesen was verfilmt wurde oder umgekehrt.

Für mich war es eigentlich bisher immer so, dass wenn ich zuerst das Buch gelesen habe, ich dann mit dem Film fast nichts mehr anfangen konnte..

und für mich das absolute Paradebeispiel für eine gute Verfilmung:

Das Parfum

Gerade weil auch dieses Buch für mich ziemlich schwierig in einen Film zu packen war.

Für einen längeren Beitrag müsste ich zuerst mal alles auskramen was ich so auf Lager hab das musste ich aber schon mal vorab loswerden :D



Offline B

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #4 am: 25. Juli 2011, 19:41:12 »
buch und film sind, wie lowpass schon gesagt hat, zwei völlig verschiedene medien. eine buchverfilmung mit dem buch zu vergleichen fällt vielleicht deshalb meist negativ aus, weil beim lesen eines buches im kopf bereits ein film abgelaufen ist. das "remake" kann ja gar nicht besser sein  ;)

auch wenn ich für mich weiß, dass ich besser keine vergleiche anstellen sollte, zwischen buch und verfilmung, schaff ich es einfach nicht den film als eigenständiges medium zu sehen. so war ich total von Alice im Wunderland und die Stadt der Blinden und auch von Das Perfumenttäuscht.

was ich noch weniger kann, ist die verfilmung anzusehen und danach das buch zu lesen. da hab ich so ne hürde... k.a. warum. ich werde mir also nie Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins anschaun können.

verfilmungen find ich allerdings dann super, wenn sie wirklich nur noch im entferntesten was mit dem buch zu tun haben. vielleicht sogar nur eine figur aus einem buch herausgreifen, oder eine idee. es gibt da z.b. parallelen zu Million Dollar Hotel (Wim Wenders), Fight Club oder Partner (von Bernardo Bertolucci) und Der Doppelgänger von Dostojewski.
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Offline selenk

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #5 am: 26. Juli 2011, 01:56:59 »

was ich noch weniger kann, ist die verfilmung anzusehen und danach das buch zu lesen. da hab ich so ne hürde... k.a. warum. ich werde mir also nie Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins anschaun können.


Ich stimm dir voll zu, das ist immer wieder fies. Herr Lehmann zB trotz einem sympathischen Christian Ulmen, fand ich total doof, ich hab voll geäärgert^^ 
Die Unerträgliche Leichtigkeit Des Sein hab ich verschlungen, also das Buch. Aber jetzt kommts, ich hab mir ca, 2 Monate danach den Film angeguckt und fand ihn echt gut! Das Buch bleibt seine eigene Sache ganz klar, aber der Film lohnt. Atmosphärisch ist der super gemacht, Daniel Day-Lewis und Juliette Binochet find ich in dem Film grandios. B, trau dich, ich stell mich als Schuldigen zur Verfügung, der Film ist es mir wert :)

Offline B

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #6 am: 26. Juli 2011, 19:48:55 »
 :D ok! wenn er irgendwann mal im TV kommt, dann schau ich ihn mir an!
(dass der bei uns irgendwo in der videothek rumsteht glaub ich nämlich nicht)
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Lowpass

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #7 am: 26. Juli 2011, 20:04:40 »
..der Film ist ja sogar vergriffen.
Bei mir liegt er rum... aber wie bei "Der menschliche Makel" bin ich noch unsicher, ob ich nicht doch erst das Buch lesen sollte.

Offline selenk

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #8 am: 28. Juli 2011, 20:20:45 »
Wir sollten einen Leihkreis bilden, Lowpass du schickst den Film erstmal zu B und bekommst dafür von mir das Buch damit du es mit unvoreingenommener Phantasie lesen kannst^^

Lowpass

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #9 am: 28. Juli 2011, 23:25:47 »
 :D
Klingt gar nicht so schlecht.

Offline B

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #10 am: 29. Juli 2011, 12:54:37 »
echt? ich wär dabei!
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Lowpass

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #11 am: 29. Juli 2011, 13:50:38 »
Hmmm...
jetzt hab' ich grad mal nachgeschaut und möchte mal wieder rufen "Ein Hoch auf die Schweizer Post!"
Der Versand des Buches nach Österreich würde laut Internet 7.90 Euro kosten.

 Für 8 Euro kann ich mir das Buch kaufen und schicken lassen...
...entsprechend hab ich's auch grad bestellt.

Ich habe aber auch gesehen, dass es eine Neuauflage der DVD gibt - für 9.99.

Das ist sie, unsere Konsumgesellschaft: neu kaufen ist billiger als tauschen. :)

Offline selenk

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #12 am: 29. Juli 2011, 13:59:32 »

Das ist sie, unsere Konsumgesellschaft: neu kaufen ist billiger als tauschen. :)

....

Offline Marla Singer

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #13 am: 31. Juli 2011, 00:44:46 »
Das Parfum und Herr der Ringe sind meiner Meinung nach die Paradebeispiele für großartige Bücher aus denen ebenfalls großartige Filme entstanden sind... Da wurde (obwohl schon teils heftig gekürzt wurde) nichts gekürzt, was man nicht kürzen hätte solln..
Wenn ich daran denke, wie ich mich durch die drei Herr der Ringe Bände gequält hab, muss ich noch immer lachen^^ Aber das wars wert, auch wenn mein armes damals elfjähriges Hirn beim Lesen oft halb gekocht hat^^ XDDD

Schwierig wirds für mich bei Harry Potter... Ich mag die Bücher in Deutsch und auch in Englisch alle sehr gern, aber die Filme... :/ Als Buchverfilmungen betrachtet finde ich Teil 1-2 großartig, 3 auch noch toll, 4 ganz gut, 5 absolut daneben, 6 wieder okay und 7.1 auch okay... den letzten muss ich erst schauen^^ Insgesamt gesehen ändert sich da auch nicht allzu viel dran, wenn ich die Filme als eigenständige Werke nehme, nur der 5. wird noch weiter heruntergestuft, weil man meiner Meinung nach ohne Buch absolut nicht folgen kann.. Noch dazu ist Teil 5 mein Lieblingsteil der Buchreihe, deswegen tut die Verfilmung besonders weh^^

Fight Club ist als Film genial, aber das Buch stellt mich vor ein Rätsel.. Ich weiß nicht, ob ich es mag.. Das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, die Botschaft ist im Film eher angekommen als im Buch...^^

Was ich von sehr freien Verfilmungen im allgemeinen halte, weiß ich ehrlich gesagt nicht^^ Das kann sowohl Gewinn als auch Verlust sein.. Ist für mich zu sehr vom Einzelfall abhängig als dass ich mich allgemein dazu äußern könnt^^ :)
« Letzte Änderung: 31. Juli 2011, 00:48:57 von Marla Singer »
"Das bekommst du nicht zurück! Ich nenne es Arschloch-steuer..."

Ich liebe es, wehrlose Menschen mit meiner Meinung zu bombadieren und mir einzubilden, mir gehts besser wenn ich einen elendslangen Beitrag ohne viel Sinn verfasst hab, den vermutlich eh niemand liest!! :DD

bhschwede

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #14 am: 31. Juli 2011, 01:01:59 »
Schwierig wirds für mich bei Harry Potter... Ich mag die Bücher in Deutsch und auch in Englisch alle sehr gern, aber die Filme... :/ Als Buchverfilmungen betrachtet finde ich Teil 1-2 großartig, 3 auch noch toll, 4 ganz gut, 5 absolut daneben, 6 wieder okay und 7.1 auch okay... den letzten muss ich erst schauen^^ Insgesamt gesehen ändert sich da auch nicht allzu viel dran, wenn ich die Filme als eigenständige Werke nehme, nur der 5. wird noch weiter heruntergestuft, weil man meiner Meinung nach ohne Buch absolut nicht folgen kann.. Noch dazu ist Teil 5 mein Lieblingsteil der Buchreihe, deswegen tut die Verfilmung besonders weh^^
Mir gefallen gerade die Teile in denen David Yates Regie geführt hat (Teil 5 bis Ende) am besten. Die Bücher dagegen finde ich nicht so toll. Ich hab' Teil 6 komplett gelesen und Teil 7 nur die hälfte, weil ich lieber den Film genießen wollte.
Jetzt hab' ich 7.2 im Kino gesehen und bin froh diese Entscheidung getroffen zu haben.

Fight Club ist als Film genial, aber das Buch stellt mich vor ein Rätsel.. Ich weiß nicht, ob ich es mag.. Das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, die Botschaft ist im Film eher angekommen als im Buch...^^
Ich hab' den Film zuerst gesehen und weil ich den so gut fand' (gut ist natürlich untertrieben  :)) hab ich mich entschlossen auch das Buch zu lesen. Leider war ich ein bisschen enttäucht, weil es im Buch kaum neues zu lesen gab, was man nicht schon im Film gesehen hat. Buch und Film sind beinahe identisch, deswegen kann ich nicht sagen, dass das Buch schlechter ist. Es war halt nur so, dass man sich nicht durch das Buch zu ackern brauchte, sondern einfach den Film hätte schauen können. Ich hab' bis jetzt noch vier weitere Bücher vom selben Autor gelesen und die haben mir alle gut gefallen.

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Re: "Nach dem Roman von..." - wie frei darf es denn sein?
« Antwort #14 am: 31. Juli 2011, 01:01:59 »

 

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